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Der Lauterbachsche Corona-(Dauer)-Alarm: Bald kommt die Sommerwelle

Archivmeldung vom 07.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Juergen Nowak/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk
Bild: Juergen Nowak/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk

Nun versucht es der Bundesgesundheitsminister offensichtlich mit allen Mitteln, die Akzeptanz der Bevölkerung für die Einführung der Impfpflicht zu erhöhen. Sekundiert wird Karl Lauterbach dabei ausgerechnet vom Robert Koch-Institut (RKI), dessen Chef Lothar Wieler er erst kürzlich wegen der Differenzen um den Genesenenstatus am liebsten entmachtet hätte. Dies berichtet Daniel Weinmann auf dem Portal "Reitschuster.de".

Weiter berichtet Weinmann: "Der SPD-Politiker tut das, was ihn berühmt gemacht hat: Er warnt. Apropos: Wer Google nach den Begriffen „Lauterbach warnt“ suchen lässt, bekommt aktuell 4,73 Millionen Einträge in nicht einmal 0,4 Sekunden angezeigt. Dieses Mal geht seine Mahnung so: „Wir müssen mit einer Sommerwelle rechnen“, sagte der Virus-Prophet der Funke Mediengruppe. Die Delta- und die Omikron-Variante seien so ansteckend, dass es selbst bei gutem Wetter zu steigenden Infektionszahlen kommen könnte.

„Selbst wenn man sich mit Omikron angesteckt hat, kann man sich nochmal mit Delta infizieren.“ Auch eine zweite Omikron-Infektion sei möglich. Als wäre dies nicht genug, werde der Impfschutz zunehmend nachlassen.

»Das Coronavirus wird uns noch lange beschäftigen«

Für Lauterbach ist vor diesem Hintergrund klar: Das Infektionsschutzgesetz muss entsprechend angepasst werden. „Die Länder müssen die Möglichkeit haben, frühzeitig auf die kommenden Wellen zu reagieren. Dazu gehören die Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen.“

Das RKI – es könnte keinen schöneren Zufall geben – meldet derweil steigende Inzidenzen.

Um das Paniklevel hochzuhalten, fügte der Gesundheitsminister hinzu, dass uns das Virus noch mehrere Jahrzehnte erhalten bleiben wird: „Ich bin ziemlich sicher, dass wir eine Herbstwelle bekommen. Und auch danach wird uns Corona noch lange beschäftigen – ein Jahrzehnt oder mehr.“

»Es wäre in wichtiges Signal an die Bevölkerung, dass wir hier an einem Strang ziehen«

Dem Corona-Papst scheinen die bundesweiten Lockerungen der Corona-Maßnahmen, die am vergangenen Freitag in Kraft getreten sind, Verdruss zu bereiten. Diese Regelungen laufen indes am 20. März aus. Denn nur bis zu diesem Zeitpunkt erlaubt das Infektionsschutzgesetz die bisherigen Corona-Einschränkungen. Bund und Länder gehen zwar grundsätzlich konform, dass es auch ab dem 20. März weiter einen sogenannten „Basisschutz“ geben soll. Über dessen genaue Ausgestaltung gibt es aber derweil noch keine Einigung.

Lauterbach nutzte das Interview, sich einmal mehr für die allgemeine Impfpflicht auszusprechen. Dies sei der einzige Weg, um deutlich voranzukommen. Um sein großes Ziel realisieren zu können, zeigt sich der Gesundheitsminister sogar bereit, auf die Opposition zuzugehen: „Es wäre ein wichtiges Signal an die Bevölkerung, dass wir hier an einem Strang ziehen. Ich empfehle deswegen allen Antragstellern für eine allgemeine Impfpflicht, sich hinter einen gemeinsamen Antrag zu stellen. Ich appelliere auch an den Unionfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz persönlich, hier im Dienste der Gesundheit der Bevölkerung dabei zu helfen.“

Quelle: Reitschuster

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