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Opel steht Rückruf von 100.000 Diesel-Autos kurz bevor

Archivmeldung vom 15.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Zweiter Dienstsitz des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturin Bonn, Robert-Schuman-Platz
Zweiter Dienstsitz des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturin Bonn, Robert-Schuman-Platz

Foto: Wolkenkratzer
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Bundesverkehrsministerium hat angekündigt, dass ein amtlicher Rückruf von 100.000 Diesel-Autos des Herstellers Opel wegen Abgasmanipulationen "kurz bevor" stehe. Im April 2018 hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) der Staatsanwaltschaft Frankfurt über mögliche unzulässige Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung bei Opel-Fahrzeugen informiert, nachdem Anfang 2018 eine fünfte Abschalteinrichtung gefunden wurde, teilte das Bundesverkehrsministerium am Montag mit.

Bereits 2015 habe das KBA Abschalteinrichtungen gefunden, bei denen das Ministerium von Anfang an Zweifel hinsichtlich ihrer Zulässigkeit hatte. Deshalb habe das KBA für die vier damals bekannten Abschalteinrichtungen Anfang 2016 eine freiwillige Servicemaßnahme mit Software-Updates angeordnet. Die Durchführung dieser Servicemaßnahme sei von Opel lange verschleppt worden, wie das Bundesverkehrsministerium weiter mitteilte. Bisher seien nur etwa 70 Prozent der betroffenen Opel-Modelle mit Software-Updates ausgestattet worden. Aufgrund eines konkreten Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Dieselfahrzeugen und Manipulationen durch Abgas-Software, hatte die Polizei am Montag die Opel-Geschäftsräume in Rüsselsheim und Kaiserslautern durchsucht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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