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Wanka: Bereitschaft zu Atomausstieg könnte wegen hoher Energiekosten schwinden

Archivmeldung vom 08.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Johanna Wanka (2012)
Johanna Wanka (2012)

Foto: Axel Hindemith
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) befürchtet, dass der Wille der Deutschen, auf Atomkraft zu verzichten, stark abnimmt, wenn die Verbraucher wegen des Atomausstiegs mehr Geld für Energie zahlen müssen.

In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte Wanka, sie sei "in Sorge, ob die gesellschaftliche Bereitschaft, auf Atomkraft zu verzichten, noch so groß ist, wenn es um die Kosten des Umbaus geht". Wanka zeigte sich zudem skeptisch gegenüber dem Ausstiegsbeschluss: Was gegen Atomkraft spreche, sei aus ihrer Sicht als Naturwissenschaftlerin "eine schwierige Frage".

Nach der Meinung mancher Experten seien die Sicherheitsfragen regelbar. Allerdings habe der Reaktorunfall im japanischen Fukushima gezeigt, dass auch in einem hochtechnisierten Land etwas passieren könne. Hinzu komme eine große Skepsis gegenüber der Atomkraft in der Bevölkerung und die schwierige Suche nach einem Endlager. "Daraufhin hat die Bundesregierung das so entschieden", sagte Wanka, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht Bundesministerin war.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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