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De Maizière: Keine Furcht vor Terror zeigen

Archivmeldung vom 10.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thomas de Maizière Bild: NEXT Berlin - Image by Dan Taylor/Heisenberg Media - www.heisenbergmedia.com/, on Flickr CC BY-SA 2.0
Thomas de Maizière Bild: NEXT Berlin - Image by Dan Taylor/Heisenberg Media - www.heisenbergmedia.com/, on Flickr CC BY-SA 2.0

Nach den Anschlägen von Paris hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) dazu aufgerufen, keine Furcht vor Terror zu zeigen. "Das Wort Terror stammt aus dem Lateinischen und heißt Schrecken", sagte de Maizière der "Bild am Sonntag". "Terroristen wollen mit dem Morden Furcht und Schrecken auslösen. Und den Triumph, dass wir uns fürchten, dürfen wir den Terroristen nicht gönnen."

Beeindruckt zeigte sich der Minister von der Reaktion der Franzosen nach dem Anschlag: "Ich fand es großartig, dass Tausende Menschen in Paris an dem Tag des Mordes, zu einer Zeit, als die Täter möglicherweise noch in Paris waren, auf die öffentlichen Plätze gegangen sind und gesagt haben, sie sind stolz darauf, freie Franzosen zu sein." De Maizière warnte zugleich davor, Islam und Islamismus gleichzusetzen: "Die Täter sind feige und brutale Mörder. Sie missbrauchen eine Religion zur Rechtfertigung für Mord. Das alles hat mit der ganz überwiegenden Mehrheit der bei und mit uns friedlich zusammenlebenden Muslime nichts zu tun. Und weil wir das unterscheiden können, dürfen wir in unserem Verhalten nicht ängstlich, zögerlich oder zurückhaltend auf das, was in Paris geschehen ist, reagieren." Der Minister machte deutlich, dass die Meinungs- und Kunstfreiheit in jedem Fall verteidigt werden müsse: "Als Christ gefällt mir auch nicht jede Art von Kunst, die auf Kosten von Religionen provoziert. Aber auch solche Kunstformen sind mit gutem Recht in unserer demokratischen Werteordnung geschützt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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