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Bayerischer Innenminister warnt vor Verbindungen zwischen griechischen und deutschen Rechtsextremisten

Archivmeldung vom 08.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Joachim Herrmann Bild: Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 / wikipedia.org
Joachim Herrmann Bild: Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 / wikipedia.org

Köln. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat vor Verbindungen zwischen griechischen und deutschen Rechtsextremisten gewarnt. "Wir beobachten sehr aufmerksam die Verbindungen zwischen griechischen und bayerischen Rechtsextremisten", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Wir dürfen nicht zulassen, dass hier ein rechtsextremistisches Netzwerk aufgebaut wird. Und wir werden den braunen Chaoten, egal von wo sie kommen, keine Chance lassen, sich bei uns breit zu machen."

Anlass sind jüngste Kontakte zwischen der rechtsextremistischen griechischen Partei "Goldene Morgenröte" und fränkischen Neonazis. So teilte ein Sprecher des bayerischen Verfassungsschutzes dem Blatt mit, im November 2012 habe sich eine Gruppe der Goldenen Morgenröte in der Region Nürnberg/Fürth aufgehalten und dort mit fränkischen Rechtsextremisten getroffen. Und erst am Mittwoch habe das rechtsextremistische Freie Netz Süd Fotos ins Netz gestellt, die eigene Aktivisten mit dem Vorsitzenden der Goldenen Morgenröte, Nikolaos Michaloliakos, im griechischen Parlament zeigten. Die Goldene Morgenröte erzielte bei der Parlamentswahl im Juni 2012 knapp sieben Prozent und ist dort nun mit 18 Sitzen vertreten. In aktuellen Umfragen hat sie ihren Anteil mit zwölf Prozent nahezu verdoppeln können. Die Partei ist offen rassistisch; Mitglieder werden für Gewalt gegen Migranten und Linke verantwortlich gemacht.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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