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Landkreise sauer auf obersten Katastrophenschützer: "Gebiete für unbewohnbar erklären geht zu weit"

Archivmeldung vom 18.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Wütend, Sauer (Symbolbild)
Wütend, Sauer (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /SB

Die Mahnungen des obersten Bevölkerungsschützers, manche Regionen Deutschlands sollten wegen drohender Unwetterkatastrophen und Fluten nicht mehr besiedelt werden, sorgt weiter für Kritik. "Natürlich müssen die Folgen des Klimawandels in den Blick genommen werden. Aber dass bei uns bestimmte Gebiete unbewohnbar werden, ist nicht abzusehen", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Wenn die Meeresspiegel über Generationen ansteigen, muss der Deichschutz gestärkt werden, klar. Aber Gebiete jetzt schon abschreiben? Das geht zu weit!"

Sager reagierte auf Äußerungen des Präsidenten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, wonach manche Flächen zu anfällig für die Klimawandelfolgen seien, um sie wieder zu besiedeln, und wonach sich auch "an den Küsten" diese Frage stelle.

"Mit solchen Äußerungen wäre ich sehr, sehr vorsichtig", schimpfte Landkreistagspräsident Sager in der "NOZ". "Es gilt die kommunale Hoheit bei der Bauleitplanung, da sollte sich auch Herr Tiesler nicht einmischen."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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