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Spitzengrüne gegen schwarz-grünen Wahlkampf

Archivmeldung vom 08.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Führende grüne Politiker des linken Flügels kritisieren den Wahlkampf der sächsischen Grünen und fordern Konsequenzen auch auf Bundesebene. Die sächsische Spitzenkandidatin Antje Hermenau hatte offen für eine Koalition mit der Union geworben, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

"Ein schwarz-grünes Labeling war Ursache dafür, dass wir in Sachsen schlechter abgeschnitten haben", sagte ehemalige Fraktionschef Jürgen Trittin, "unsere Wähler akzeptieren Schwarz-Grün vielleicht als Notfalllösung, aber keinen schwarz-grünen Wahlkampf."

Die Parteivorsitzende Simone Peter bemängelt: "Viele Wähler haben sich nicht mitgenommen gefühlt." Man habe deutlich mehr Stimmanteile an SPD und Linke verloren als von Union und FDP gewonnen. "Die Wahl in Sachsen hat gezeigt, dass die Verengung auf eine schwarz-grüne Koalition Risiken birgt. Mit Blick auf 2017 heißt das, dass unser eigenes grünes Profil im Vordergrund steht", so Peter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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