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NRW-Minister Laumann: Ramelow-Vorstoß ist gefährlich

Archivmeldung vom 25.05.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Karl-Josef Laumann: Begegnung mit Pflege am Boden (14. April 2015), Archivbild
Karl-Josef Laumann: Begegnung mit Pflege am Boden (14. April 2015), Archivbild

Foto: Georg.Paaßen
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow geplante landesweite Aufhebung der Corona-Beschränkungen in scharfer Form verurteilt. "Ich persönlich halte den Vorstoß des thüringischen Ministerpräsidenten für gefährlich. Das ist kein Tanz mit dem Tiger. Das ist ein Spiel mit dem Feuer", sagte Laumann dem "Kölner Stadt-Anzeiger" in Anspielung auf eine Formulierung des Virologen Christian Drosten.

Zwar gebe es derzeit nur wenige Neuinfektionen. Gleichwohl sei Ramelows Vorgehen "verantwortungslos". "Von heute auf morgen einfach sämtliche Vorgaben etwa zum Mindestabstand, zu Kontaktbeschränkungen oder zur Maskenpflicht zu kippen, bedeutet, dass wichtige Barrieren im Kampf gegen das Virus einfach wegfallen", rügte Laumann. So könne sich Corona "wieder ungehindert und grenzenlos weiter verbreiten", obwohl es nach wie vor keinen Impfstoff und kein wirksames Medikament gebe. Laumann verwies als Alternative auf das Vorgehen seiner Landesregierung. Es sei richtig, das öffentliche Leben Schritt für Schritt wieder zu öffnen und dann zu sehen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln". Das könne er als Gesundheitsminister "sehr gut mitverantworten".

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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