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Firmen sollen Gehälter von Frauen und Männern offenlegen

Archivmeldung vom 19.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Carola Reimann
Dr. Carola Reimann

Foto: Sonnenschein09
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sollen nach dem Willen der Regierungskoalition von 2016 an offenlegen müssen, wie groß die Unterschiede bei den Gehältern von Frauen und Männern sind. "In das Handelsgesetzbuch soll eingefügt werden, dass Unternehmen ab 500 Mitarbeitern verpflichtet werden offenzulegen, wie viel Frauen und Männer in den einzelnen Gehaltsgruppen des Unternehmens verdienen", sagte SPD-Fraktionsvize Carola Reimann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Die Koalition wolle das Entgeltgleichheitsgesetz "in der zweiten Jahreshälfte durch den Bundestag bringen, so dass es 2016 in Kraft treten kann", sagte Reimann. "Wir wollen in dieser Legislaturperiode das Thema Lohnunterschiede bei Männern und Frauen angehen", kündigte auch der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, an. "Da wo es strukturell bedingte Nachteile für Frauen gibt, sollen diese aus Gründen der Gerechtigkeit beseitigt werden", sagte Weinberg.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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