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Petry kündigt weiterhin gezieltes Eingreifen in Parteifragen an

Archivmeldung vom 24.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frauke Petry Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Frauke Petry Bild: Metropolico.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry hat Spekulationen über ein Ende ihrer Karriere zurückgewiesen und stattdessen angekündigt, auch in Zukunft in Parteifragen eingreifen zu wollen. "Wenn wir mal zählen, wie oft schon das Ende von Frauke Petry in der AfD oder im Parteivorsitz beschrieben wurde, dann kommen wir, glaube ich, mit zwei Händen gar nicht aus", sagte Petry im "Bericht aus Berlin".

Nachdem der Parteitag am Samstag eine Diskussion ihres Antrages abgelehnt hatte, erklärte Petry, dass sie die Partei erst einmal beobachten wolle. Die AfD-Vorsitzende räumte auch am Sonntag "eine Abstimmungsniederlage" ein. Gleichzeitig kündigte sie an, sich auch weiter einmischen zu wollen. Denn es werde "natürlich auch ein gezieltes Eingreifen des Bundesvorstands oder meiner Person weiterhin notwendig sein - wenn sich Entwicklungen ergeben, von denen ich glaube, dass sie für die Partei schädlich sind", so Petry weiter.

Gerüchte, wonach sie sich nach der Bundestagswahl von der möglichen AfD-Fraktion trennen könnte, wies sie zurück. "Die Vergangenheit in der Parteiengeschichte in Deutschland und anderswo hat gezeigt, dass Abspaltungen nicht erfolgreich sind."

Petry will dem Spitzenduo Alexander Gauland und Alice Weidel "die erste Reihe überlassen", da sie auch "ein bisschen unverbrauchter" als sie selbst seien. Gleichzeitig erhöhte sie den Druck auf Parteivize Gauland: "Auf Herrn Gauland kommt in der Tat in den nächsten Monaten sehr viel Verantwortung zu, mehr als er in der Vergangenheit getragen hat", sagte sie. "Und er muss sich aber in dieser Position natürlich auch beweisen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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