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Reul: Gewalt gehört zur Lebenswirklichkeit von Helfern

Archivmeldung vom 25.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Herbert Reul bei einer Diskussion mit Schülern anlässlich des Europatages 2015
Herbert Reul bei einer Diskussion mit Schülern anlässlich des Europatages 2015

Foto: Petra Klawikowski
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Anlässlich der Studie "Gewalt gegen Einsatzkräfte", die an diesem Freitag vorgestellt werden soll, hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) einen "Bewusstseinswandel in der gesamten Gesellschaft" gefordert. Reul sagte der "Frankfurter Allgemeinen Woche": "Die Studie zeigt, dass Gewalt leider längst zu einem festen Bestandteil der Lebenswirklichkeit von Rettungskräften in Nordrhein-Westfalen geworden ist. Jeder einzelne Übergriff auf Retter ist einer zu viel und völlig inakzeptabel."

Reul sagte weiter: "Wenn unsere Retter selbst zu Opfern werden, dann stellt das zivilisatorische Errungenschaften auf den Kopf. Das dürfen wir nicht zulassen." Die Studie "Gewalt gegen Feuerwehr und Rettungskräfte NRW" wurde von der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Nach ersten Studienergebnissen waren rund 13 Prozent der befragten Einsatzkräfte in den letzten zwölf Monaten Opfer von körperlicher Gewalt im Einsatz geworden. 60 Prozent der Befragten gaben an, verbale Gewalt erlebt zu haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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