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Söder will Ausgleich für Batteriestandort Münster

Archivmeldung vom 03.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Markus Söder (2016)
Markus Söder (2016)

Foto: Superbass
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder erwartet im Streit um die Standortentscheidung bei der Batteriezellenforschung einen schnellen Ausgleich für die Südländer Bayern und Baden-Württemberg.

"Die Schwäche an der einseitigen Entscheidung zu Münster ist das fehlende industrielle Umfeld. Wie soll Forschung über Automobil in einer schönen Radstadt wie Münster zu Ergebnissen für unsere Industrie führen? Angewandte Forschung muss in der Nähe der Wirtschaft stattfinden, damit daraus auch eine ökonomische Dividende folgen kann", sagte Söder den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Das Bundesforschungsministerium unter Ressortchefin Anja Karliczek (CDU) habe eine Grundsatzentscheidung getroffen. "Hier wurden regionale über nationale und fachliche Interessen gestellt. Jetzt muss es einen Ausgleich geben", so der bayerische Ministerpräsident weiter. Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei er hierüber im Gespräch. Dass Münster und nicht Ulm den Zuschlag für die Forschungsfabrik bekommen hatte, sorgt seit der Entscheidung Ende Juni im Südwesten für Kritik. In Ulm wird bereits auf diesem Gebiet gearbeitet. An der Wahl Münsters hatte es auch Kritik gegeben, weil Karliczek aus dem nahe gelegenen Ibbenbüren kommt. Die Bundesforschungsministerin hatte die Entscheidung verteidigt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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