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Leutheusser-Schnarrenberger empört über SPD-Spitze

Archivmeldung vom 07.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Bild: leutheusser-schnarrenberger.de
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Bild: leutheusser-schnarrenberger.de

Die amtierende Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ist empört über das Bestreben der SPD-Spitze, FDP-Mitglieder abzuwerben. Der "Welt" sagte die bisherige FDP-Vizevorsitzende: "Die SPD läuft zur Höchstform auf. Sie führt die Vorratsdatenspeicherung ein, schließt einen wirtschaftlich hanebüchenen Koalitionsvertrag und will nun noch Mitglieder einer liberalen Partei bei drei Prozent abwerben." Leutheusser-Schnarrenberger nannte das Verhalten "politische Eleganz der Extraklasse."

Zuvor hatte der stellvertretende SPD-Chef Olaf Scholz den FDP-Mitgliedern nahegelegt, zu den Sozialdemokraten zu wechseln. "Die SPD kann eine neue Heimat für viele Liberale werden, die von der FDP enttäuscht sind", sagte er der "Welt am Sonntag". "Wer mit seinen liberalen Vorstellungen auch eine Vorstellung von sozialer Gerechtigkeit verbindet, ist bei der SPD gut aufgehoben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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