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Reul legt Einführung von Tasern auf Eis

Archivmeldung vom 02.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Elektroschockpistole der Firma Taser International, Modell X26 in der Polizeiausführung. Bild: Junglecat / de.wikipedia.org
Elektroschockpistole der Firma Taser International, Modell X26 in der Polizeiausführung. Bild: Junglecat / de.wikipedia.org

NRW- Innenminister Herbert Reul (CDU) hält an der geplanten Einführung von Elektroschock-Pistolen bei der NRW-Polizei fest, verschiebt das Projekt jedoch auf unbestimmte Zeit. Reul sagte der Rheinischen Post: "Das Thema Taser steht momentan auf unserer Prioritätenliste nicht an oberster Stelle."

Ein konkreter Termin für die Einführung sei "derzeit nicht absehbar", ergänzte das Innenministerium. In Nürnberg, Pirmasens und Frankfurt am Main waren zuletzt drei Menschen nach dem Einsatz von Tasern gestorben. Einen Zusammenhang bestreitet das NRW-Innenministerium jedoch. "Es stimmt zwar, dass  es in den vergangenen acht Monaten drei Todesfälle nach Einsätzen eines Distanzelektroimpulsgerätes gegeben hat", teilte ein Sprecher mit. "Allerdings sind diese nach unserem Kenntnisstand nicht unmittelbar auf dessen Einwirkung zurückzuführen." Reul begründet sein Zögern in der Rheinischen Post mit "Zeiten knapper werdender Haushaltsmittel".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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