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ödp kritisiert: Politiker diffamieren Eltern

Archivmeldung vom 30.05.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.05.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) kritisiert die jüngsten Äußerungen von Regierungsmitgliedern über die Erziehungsfähigkeit von Eltern. Dazu Dr. Johannes Resch, Sozialexperte der ödp: „Sowohl Bundesfinanzminister Steinbrück als auch Bundesfamilienministerin von der Leyen haben sich durch ihre Zitate selbst entlarvt: als völlig abgehobene Politiker, die den Kontakt zu den Menschen verloren haben.“

Von der Leyen äußerte kürzlich Befürchtungen, das Geld für Kinder könne von den Eltern in Flachbildschirme investiert werden. Steinbrück sagte wörtlich: „Ein Betreuungsgeld scheint mir geradezu eine Prämie für Frauen zu sein, die ihrem Beruf fern bleiben.“

Der ödp-Politiker Resch wirft Steinbrück vor, er glaube offensichtlich, dass Kinderbetreuung und Hausarbeit keine Arbeit sei. „Viele Mütter arbeiten weit mehr als manche Erwerbstätige. Und noch dazu ohne Lohn und oft auch ohne Anerkennung,“ so Dr. Resch. Vor diesem Hintergrund bekräftige die ödp ihre Forderung nach einem Erziehungsgehalt für alle Eltern, ganz egal, ob sie ihre Kinder selbst betreuen oder nicht.

Der ödp-Politiker weiter: „Nach einer kürzlich veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IPSOS wollen 70 Prozent aller Eltern ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr selbst betreuen. Die einseitige Förderung von Krippenplätzen lässt diese Eltern mit leeren Händen dastehen.“ Resch wirft den Politikern vor, sich anzumaßen, welche Erziehungsform die bessere sei.

Quelle: Pressemitteilung Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)

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