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FDP kritisiert Krisenmanagement von Facebook

Archivmeldung vom 06.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Manuel Höferlin (2017)
Manuel Höferlin (2017)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der digitalpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Manuel Höferlin, hat Facebbok Versagen bei der Aufklärung des Skandals um den Missbrauch von Nutzerdaten durch die Beraterfirma Cambridge Analytica vorgeworfen. "Dass Facebook bis heute keine rechtlichen Schritte gegen Cambridge Analytica und den Entwickler der App eingeleitet hat, halte ich für ein schweres Versäumnis", sagte Höferlin dem "Handelsblatt". "Dieser Datenmissbrauch muss auch rechtliche Konsequenzen haben, und Facebook steht in der Pflicht zur juristischen Aufarbeitung beizutragen."

Wenig überraschend findet Höferlin, das auch deutsche Nutzer betroffen sind. Aber: "Problematisch an diesem Vorfall ist vor allem, dass es sich bei den potentiell Geschädigten um Facebook-Freunde, also um unbeteiligte Dritte handelt, die nie ihr Einverständnis in die Nutzung ihrer Daten für die in Frage stehende App erteilt haben", sagte der FDP-Politiker. "Deshalb ärgert es mich kolossal, dass Facebook seit 2015 davon wusste und erst jetzt, aufgrund des öffentlichen Drucks, die möglichen Betroffenen informieren und entsprechende Datenschutzanpassungen vornehmen wird." Das komme "einfach viel zu spät".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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