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CDU-Sozialexperte will über Grundrente neu verhandeln

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Einführung der Grundrente zum 1. Januar 2021 wird aus Sicht der Union und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) immer unwahrscheinlicher. Die Finanzierung der Grundrente in der bislang geplanten Form sei nicht realisierbar, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß (CDU), dem Focus.

"Wir haben zur Bewältigung der Coronakrise einen riesigen Schuldenberg angehäuft. Deshalb müssen wir uns nach der Pandemie in der Koalition zusammensetzen und noch einmal die Finanzierung genau anschauen", sagte Weiß.

Auch der Zeitplan zum Inkrafttreten der Grundrente müsse überdacht werden. Nicht alle Einzelpunkte könnten gleichzeitig umgesetzt werden. Die Einführung könnte sich um mehr als ein halbes Jahr verschieben. In der Führungsebene der DRV wird mit einer Umsetzung nicht vor August 2021 gerechnet, berichtet der Focus unter Berufung auf DRV-Kreise. Grund sei der hohe Aufwand, die Systeme entsprechend umzustellen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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