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Roland Claus: Altersarmut verhindern - Rentenwert Ost an West angleichen

Archivmeldung vom 17.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Zu Berechnungen der Rentenversicherungen, dass künftige Rentnerjahrgänge im Osten mit deutlich sinkenden Renten rechnen müssen, erklärt Roland Claus, Ost-Koordinator der Fraktion DIE LINKE:

Die Gefahr von Altersarmut im Osten wächst durch die hohe Arbeitslosigkeit dramatisch. Wenn nach Erkenntnissen der Rentenversicherung die durchschnittlichen Rentenanwartschaften für Ostdeutsche bei den Männern von 967 auf 820 Euro und bei den Frauen von 785 auf 690 Euro sinken, wird deutlich, was da auf den Osten zukommt. Die Rente mit 67 verschärft diese Situation noch zusätzlich.

Umso mehr ist die Bundesregierung gefordert, endlich einen Stufenplan für die Angleichung des Rentenwerts Ost von 23,09 Euro an den aktuellen Rentenwert von 26,27 Euro vorzulegen und umzusetzen. Das ist das Mindeste, was getan werden muss, um im Osten einer massenhaften Verarmung im Alter gegenzusteuern.

DIE LINKE hat die Bundesregierung im Antrag 16/6734 aufgefordert, die Angleichung des Rentenwert Ost an West in fünf Schritten von 2008 bis 2012 zu vollziehen. Seit 2003 ist der Angleichungsprozess zum Stillstand gekommen. Vor dem Hintergrund drohender Altersarmut muss die Angleichung nun zügig vollendet werden.

Quelle: Pressemitteilung DIE LINKE.

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