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FDP: Die CDU ist nicht unser geborener Partner

Archivmeldung vom 26.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Christian Lindner Bild: Liberale, on Flickr CC BY-SA 2.0
Christian Lindner Bild: Liberale, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner hält die CDU nicht für den "geborenen Partner der FDP". In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Lindner, auch eine schwarz-gelbe Mehrheit in einem Parlament würde nicht zwangsläufig zu einer schwarz-gelben Regierung führen.

Der Parteichef sagte vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, die Liberalen spürten Zuspruch. Die Menschen wollten den Rechtsstaat stärken, aber nicht die Rechtspopulisten stützen, betonte er. Viele wünschten sich die Pflege des Wohlstands und der Marktwirtschaft, aber nicht eine Politik der Verteilung von Wohltaten. Die FDP sei zur Übernahme von Verantwortung bereit, sie sei aber "kein Bittsteller".

Mit Blick auf ein mögliches Dreierbündnis von CDU, SPD und FDP sagte der nordrhein-westfälische FDP-Fraktionschef: "Offen ist, ob die FDP dem zustimmt. Aber es wäre es wert, darüber zu verhandeln". Union und SPD seien kaum noch zu unterscheiden und zusammen nur noch so stark wie früher allein die CDU. Das Interesse an den Liberalen dagegen wachse. "Als das nicht der Fall war, haben wir die Nerven nicht verloren. Und jetzt werden wir bescheiden bleiben. Wir haben aus der Vergangenheit gelernt", hob Lindner hervor.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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