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Parteien verzeichnen steigende Beitritts- und Mitgliederzahlen

Archivmeldung vom 23.06.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.06.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Parteien in der Bundesrepublik Deutschland (BRD)
Parteien in der Bundesrepublik Deutschland (BRD)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Im Wahljahr verzeichnen derzeit alle Parteien steigende Mitgliedereintritte. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage bei den Parteizentralen. Allein die SPD hat danach bis Ende April ihren Mitgliederbestand um knapp 10.000 auf 442.242 Genossen steigern können, die FDP legte von 53.800 auf 58.000 zu, und auch die Grünen konnten ihren Mitgliederrekord vom Vorjahr um mehr als 500 auf nun 62.132 steigern.

Die CDU begrüßte in den ersten fünf Monaten über 7000 neue Mitglieder, liegt nun bei 430.000, und die CSU konnte in den letzten Monaten jeweils zwischen 79 und 153 mehr Eintritte als Austritte und Sterbefälle registrieren und verfügt über 142.000 Mitglieder.

Die Linke nennt angesichts von 3000 Neueintritten einen Nettozuwachs von rund tausend Mitgliedern, und die AfD gibt an, in diesem Jahr bereits 4344 neue Mitglieder bekommen zu haben, womit die Zahl der "Mitglieder und Förderer" nun bei 30.000 liege. Auch die Deutsche Mitte (DM) um Christoph Hörstel hatte bisher einen Zuwachs von über 2.000 Mitgliedern.

Der Duisburger Parteienforscher Karl-Rudolf Korte nannte die Entwicklung "in dieser Größenordnung ungewöhnlich". Er sieht darin, wie er der "Rheinischen Post" weiter sagte, "eine politisierte Gesellschaft, die mit demokratischem Trotz die Mitte neu entdeckt".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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