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Köthener Stadtrat Georg Heeg: Familie Ritter soll Obdachlosenunterkunft verlassen

Freigeschaltet am 14.06.2018 um 06:37 durch Andre Ott
2. Köthener Bachhaus, Hofseite  (Symbolbild)
2. Köthener Bachhaus, Hofseite (Symbolbild)

Foto: Georg Heeg
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Sie sorgt seit Jahrzehnten für Schlagzeilen: Familie Ritter aus Köthen. Schon als Kinder fielen die Söhne der Familie mit rechtsextremen Parolen auf, verbüßten schon öfters mehrjährige Haftstrafen - auch Mutter Karin Ritter macht aus ihrer rechtsextremen Gesinnung kein Geheimnis. Seit einigen Jahren lebt die Familie in einer Obdachlosenunterkunft in der Stadt - doch damit soll jetzt Schluss sein: Live bei stern TV hat der Köthener Stadtrat Georg Heeg erklärt, dass eine "vorübergehende Ausweichunterbringung" für Karin Ritter, ihre Söhne und ihren Ex-Mann gesucht werde.

Diese Suche sei jedoch "sehr schwierig", so Heeg im Gespräch mit Steffen Hallaschka. "Die Bemühungen sind da, eine Alternative zu finden. Doch Frau Ritter möchte nicht außerhalb Köthens untergebracht werden, das lehnt sie ab. Die Frage ist auch, was mit den aggressiven Männern passiert. Sie sind vorbestraft, mehrfach im Gefängnis gewesen und bedrohen wieder Menschen. Wir haben ständig neue Gerichtsverhandlungen."

Jahrelang hatte sich die Familie beschwert, dass es in der Unterkunft keine ausreichenden sanitären Einrichtungen gebe. Heizungen und Duschen sind nicht vorhanden, auch warmes Wasser steht nicht allen Bewohnern zur Verfügung. Bereits im vergangenen Jahr hatte Heeg bei stern TV angekündigt, dass mit dem Einbau sanitärer Einrichtungen begonnen werde, was auch geschah - doch nachdem ein Mitarbeiter von den Ritter-Söhnen bedroht worden war, haben die Bauarbeiter den Rückzug angetreten. "Die Problematik hat verursacht, dass die Bauarbeiten gestoppt werden mussten", sagte Heeg bei stern TV. Es sei aber "beschlossene Sache", dass die Baumaßnahmen am 1. Oktober fortgeführt werden. Bis dahin solle die Familie die Unterkunft verlassen haben, erklärte der CDU-Politiker. Aber: "Das Projekt geht weiter".

Der Familie langfristig aus ihrer prekären Lage zu helfen - diese Hoffnung habe Heeg schon beinahe aufgegeben. Bei Steffen Hallaschka sagte der Stadtrat: "Jeder ist seines Glückes Schmied. Jeder entscheidet für sich, jeder kann sich selbst ändern. Doch von außen ist eine Änderung praktisch unmöglich."

Quelle: STERN TV (ots)

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