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Ex-Generalinspekteur: Bundeswehr braucht Kurskorrektur

Archivmeldung vom 20.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein Bundeswehrsoldat des Jägerbataillons 292 mit der Aufklärungsdrohne Aladin während einer Übung in Litauen 2015
Ein Bundeswehrsoldat des Jägerbataillons 292 mit der Aufklärungsdrohne Aladin während einer Übung in Litauen 2015

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, übt deutliche Kritik am Verteidigungsministerium. Die Bundeswehr habe unzählige Probleme und es helfe nicht, in einzelnen Bereichen Verbesserungen vorzunehmen, sagte er am Dienstag dem Deutschlandfunk. Es brauche eine Kurskorrektur - die Defizite hätten sich über Jahre entwickelt und die Verantwortung dafür liege bei der Politik. Man habe es versäumt, Reformen auf die verfassungsmäßigen Kernaufgaben auszurichten, für eine Bundeswehr, "die wir eigentlich brauchen".

Der ehemalige Bundeswehrgeneral kritisiert dabei auch die aktuelle Verteidigungsministerin von der Leyen, die "völlig falsche Akzente" gesetzt habe. Die Bundeswehr brauche vor allem Geld für Ausrüstung, aber die entsprechenden Ankündigungen im Koalitionsvertrag seien gar nicht finanzierbar. Die Bundeswehr werde "ganz gezielt von der Politik vernachlässigt", sagte der General im Ruhestand.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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