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Kreise: Spahn brachte Merkel in Sondierungen auf die Palme

Archivmeldung vom 18.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jens Spahn / Bild: "Ich", de.wikipedia.org
Jens Spahn / Bild: "Ich", de.wikipedia.org

Die Sondierungen haben offenbar nicht nur SPD-Chef Martin Schulz sondern auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesetzt. In einer unionsinternen Besprechung in der letzten Sondierungsrunde am späten Donnerstagabend letzter Woche habe CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn erklärt, er vermisse die Überschrift für diese Neuauflage der Großen Koalition, sagten mehrere Verhandlungsteilnehmer der "Berliner Zeitung".

"Es sieht aus wie 2013, nur teurer", habe Spahn gesagt. Merkel habe auf die Forderung nach einer Botschaft äußerst ungehalten reagiert. "Da ist sie richtig hochgegangen", sagen Unionsleute. Es sei eine der wenigen Punkte gewesen, an denen die sonst sehr konzentrierte Kanzlerin mal etwas die Fassung verloren habe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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