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Lafontaine: "Europäische Vasallen" haben Gründe für den Ukraine-Krieg immer noch nicht kapiert

Archivmeldung vom 24.05.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Oskar Lafontaine (2021)
Oskar Lafontaine (2021)

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der frühere Linken-Politiker Oskar Lafontaine hat sich auf Facebook zur Zusage der G7 geäußert, Kampfjets an die Ukraine liefern zu wollen. Lafontaine kritisierte insbesondere die Blauäugigkeit europäischer Politiker und Journalisten, die die Gründe für den Ukraine-Krieg immer noch nicht verstünden und auf "bekannte Kriegstreiber der USA" hereinfielen. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Der frühere Vorsitzende der Partei Die Linke Oskar Lafontaine hat sich in einem Beitrag auf Facebook zur Zusage der G7-Staaten auf ihrem jüngsten Gipfel im japanischen Hiroshima geäußert, der Ukraine Kampfjets liefern zu wollen. Dort habe "der in die ukrainische Oligarchen-Korruption verstrickte US-Präsident Joe Biden dem ebenfalls in die ukrainische Oligarchen-Korruption verstrickten ukrainischen Präsidenten Selenskij einen Herzenswunsch erfüllt", so Lafontaine.

Der US-Präsident habe damit "auch dem Wunsch deutscher Kriegstreiber wie dem CDU-Politiker Roderich Kiesewetter und dem Grünen-Panzerexperten Anton Hofreiter" entsprochen, so Lafontaine weiter. Diese hatten Biden zuvor in einem "peinlichen Brief" darum gebeten und als Begründung angeführt, es gebe "keinen Grund, eine Fortsetzung des Krieges über 2023 hinaus auszuschließen".

Der frühere Linken-Vorsitzende kritisierte in seinem Beitrag insbesondere die Blauäugigkeit europäischer Politiker und Journalisten und berief sich dabei unter anderem auf die Aussagen "bekannter Kriegstreiber der USA" wie etwa der Sicherheitsexpertin des American Enterprise Institutes Kori Schake. Schake hatte in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN gesagt, die ukrainische Armee zerstöre "für fünf Prozent des US-Verteidigungshaushalts und null amerikanische Militäropfer (...) das russische Militär", was wiederum "absolut im Interesse der USA" sei. Lafontaine dazu:

"Die Sicherheitsexpertin hätte angesichts solcher Briefschreiber wie Kiesewetter und Hofreiter und des Agierens der europäischen Staatsmänner auf dem G7-Gipfel hinzufügen können: 'Und bald schieben wir die Europäer vors Rohr und lassen sie für uns die weitere Drecksarbeit erledigen.'"

Die "US-Propaganda" sei allerdings erfolgreich. Lafontaine führt aus:

"Die europäischen Politiker und Journalisten glauben immer noch, der Ukraine-Krieg sei ein von Putin ohne Grund aus großrussischem Nationalismus vom Zaun gebrochener Krieg. Sie haben immer noch nicht kapiert, dass dieser Krieg mit der NATO-Osterweiterung und dem von Biden und Victoria Nuland inszenierten Maidan-Putsch 2014 begann, dem der Krieg der Präsidenten Poroschenko und Selenskij gegen die Ostukraine mit 14.000 Opfern folgte. Die Voraussetzung willfährigen und überzeugten Vasallentums ist an Blindheit grenzende Dummheit."

Quelle: RT DE

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