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Vorsitzende der ostdeutschen Landesverbände der Linkspartei wollen Gysi weiterhin als Bundestagsfraktionschef

Archivmeldung vom 22.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gregor Gysi 2013 beim Wahlhearing des DOSB
Gregor Gysi 2013 beim Wahlhearing des DOSB

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzenden der ostdeutschen Landesverbände der Linkspartei haben sich am Donnerstag mit dem Vorsitzenden der Bundestags-fraktion, Gregor Gysi, getroffen und ihn mehrheitlich bedrängt, im Amt zu bleiben. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Samstag-Ausgabe) unter Berufung auf führende Parteikreise.

In Gysis Umfeld wurde die Information mit dem Hinweis bestätigt: "Dass es Wünsche in diese Richtung gibt, ist klar." Demnach haben vor allem die Landesverbände Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen den 67-Jährigen gebeten, sich im Herbst erneut zur Wahl zu stellen. In Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden 2016 neue Landtage gewählt. Die Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt, Birke Bull, sagte der "Mitteldeutschen Zeitung": "Gysi ist anerkannt und respektiert. Die Leute hören ihm zu. Und das ist ein schwerwiegendes Argument für einen wahlkämpfenden Landesverband." Außerdem dränge sich keine Alternative auf. Bill fügte hinzu: "Was wir brauchen, ist Stabilität und möglichst wenig Konflikte. Die Leute sollen sich darauf konzentrieren, was wir politisch zu sagen haben, und nicht auf den Streit über personelle Konstellationen."Der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, der in Vertretung Bulls am Donnerstag an dem Treffen teilnahm und 2016 als Spitzenkandidat antritt, erklärte dem Blatt, Gysi habe eine außerordentliche Reputation und die besten Umfragewerte in seinem ganzen politischen Leben. Zudem sei er in der Lage, "die Truppe auszurichten". Gallert fuhr fort: "Die Alternative dazu ist ein geordneter Übergang. Denn wenn wir in der Partei einen tragfähigen Kompromiss für die Nachfolge hinkriegen, dann kann auch Gregor Gysi einmal frei entscheiden in diesem Leben. Doch wenn die Fraktion dazu nicht in der Lage ist, dann wäre meine Bitte, dass er weiter macht." Nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" neigt Gysi dazu, bei der turnusmäßigen Neuwahl der Fraktionsführung nicht wieder anzutreten. Bei einer Rede auf dem Bielefelder Parteitag am 7. Juni will er sich zu seinen Zukunftsplänen äußern.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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