Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Rechter Aufmarsch in Köthen: Landesregierung will Eskalation verhindern

Rechter Aufmarsch in Köthen: Landesregierung will Eskalation verhindern

Archivmeldung vom 10.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Reiner Haseloff  (2016)
Reiner Haseloff (2016)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Halle. Nach dem Tod eines 22-jährigen Kötheners in Folge einer gewalttätigen Auseinandersetzung bemüht sich Sachsen-Anhalts Landesregierung, eine Eskalation wie in Chemnitz zu verhindern. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lobte die besonnene Reaktion der Köthener. Politik und Bürger hätten rasch reagiert, "von Anfang an klar Kante gezeigt" und sehr verantwortungsbewusst gehandelt. Haseloff betonte zugleich, Rechtsradikalismus sei kein ostdeutsches Problem, sondern fordere die gesamte Nation.

Die Bundesregierung zeigte sich derweil besorgt über die rechtsextremen Proteste am Sonntag in Köthen. Dass es zu "offen nationalsozialistischen Sprechchören gekommen ist", sei empörend, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Oberbürgermeister Bernd Hauschild (SPD) beklagte, dass einige Bürger den Neonazis applaudiert hätten. Wegen des Todes von Markus B. sitzen zwei 18 und 20 Jahre alte Afghanen in Untersuchungshaft. Ermittelt wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

Anzeige:
Videos
AdSuG.18 - Völkische Kultur: Gefährliche Ideologie?
Anastasiabewegung & die Erlösung der Welt?
Symbolbild
Auf der Spur der Viren
Termine
Agnihotra Seminar
36318 Schwalmtal
29.09.2019
Berlin Brandenburger Immobilientag 2019
14467 Potsdam
22.10.2019
The FORCE Seminar - Die Macht in dir
36318 Schwalmtal
15.11.2019 - 17.11.2019
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige