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FDP: E-10-Verkaufsstopp verhindert Fehlentwicklung in globaler Landwirtschaft

Archivmeldung vom 17.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Nach Ansicht der FDP-Bundestagsabgeordneten Helga Daub würde ein Verkaufsstopp des Biosprits E10 Fehlentwicklungen in der globalen Landwirtschaft verhindern. "Zwischen 2000 und 2012 haben 203 Millionen Hektar Landfläche den Besitzer gewechselt. Davon liegen 134 Millionen Hektar in Afrika, wo die meisten Menschen hungern und verhungern", erklärte Daub am Donnerstag in Berlin.

Ursprünglich seien 78 Prozent der Erträge dieser Landflächen für die Ernährung vorgesehen gewesen, so die FDP-Politikerin. "Inzwischen ist fast die Hälfte für den Anbau von Energiepflanzen genutzt oder bereits verplant", kritisierte Daub. Allerdings sei Biosprit nicht prinzipiell abzulehnen. "Biosprit aus pflanzlichen Abfällen ist gut genutzt, und hier muss weiter geforscht werden, damit diese Erträge gesteigert werden können", forderte Daub.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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