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FDP fordert 16.000 neue Polizisten in den Ländern

Archivmeldung vom 17.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Nicola Beer (2016)
Nicola Beer (2016)

Foto: Martin Kraft
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die FDP hat zur Neueinstellung von Polizisten im großen Stil auch in den Ländern aufgerufen. "Die Bundesländer müssen 16.000 Polizisten einstellen, um den Rechtsstaat flächendeckend durchsetzen zu können", sagte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

12.000 wären allein nötig, um den aktuellen Bedarf abzudecken, weitere 4000, um die zusätzlichen Aufgaben schultern zu können. Der rigorose Stellenabbau sei ein "eklatanter Fehler" gewesen, der umgehend korrigiert werden müsse. "Wer 110 wählt, muss sicher sein, dass auch immer jemand drangeht und eingreifen kann", sagte Beer. Sie wolle keine Bürgerwehren in Deutschland. Deshalb unterstrichen die FDP-Fraktionen in den Landtagen die Forderung nach mehr Polizisten durch entsprechende Anträge in den Haushaltsberatungen. Zuletzt hatte die Gruppe der konservativen "Seeheimer" in der SPD-Bundestagsfraktion die Aufstockung der Bundespolizei um 20.000 Beamte gefordert und auch bei den Länderpolizeien einen zusätzlich Bedarf gesehen, ohne diesen zu beziffern.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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