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Grünen-Fraktionschefin: Bundesregierung agiert wie ein "ökologisches Schweigekartell"

Archivmeldung vom 02.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Katrin Göring-Eckardt Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, on Flickr CC BY-SA 2.0
Katrin Göring-Eckardt Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, on Flickr CC BY-SA 2.0

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, nicht länger wie ein "ökologisches Schweigekartell" auf die Tatsache zu reagieren, dass Deutschland bereits an diesem Mittwoch rein rechnerisch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht hat. "Dieser Tag führt uns vor Augen, dass wir durch unser Verhalten unseren Kindern eine kaputtere Erde hinterlassen, als wir sie selbst vorgefunden haben", sagte Göring-Eckardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" mit Blick auf eine entsprechende Studie der Forschungsorganisation Global Footprint. Die Bundesregierung dürfe sich nicht länger einem konsequenten Klimaschutz verweigern.

Die Grünen-Politikerin forderte einen "verantwortungsvollen Umgang mit unserer Lebensressourcen". CDU, CSU und SPD wollten dagegen die Realität nicht wahrhaben. Mit Blick auch auf die nachfolgenden Generationen müsse damit Schluss sein. "Es besteht dringender Handlungsbedarf, vor allem bei der Energieversorgung und im Verkehr. Deutschland muss so schnell wie möglich den CO2-Ausstoß verringern", forderte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion. Wichtigste und notwendigste Maßnahme dafür sei der Kohleausstieg.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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