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Westerwelle kritisiert geplante TV-Duelle - Absage an Ampel

Archivmeldung vom 23.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Dem FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle stoßen die geplanten Fernsehduelle vor der Bundestagswahl übel auf. Dass die Kandidaten der Opposition sich in einem "B-Movie" getrennt von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem SPD-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier duellieren müssten, sei ein "Witz" und zeuge von einem "lustigen Demokratieverständnis", sagte Westerwelle im "Baumwallgespräch", einer Veranstaltungsreihe des Hamburger Verlags Gruner + Jahr.

Vor der Wahl am 27. September planen die TV-Sender ein "kleines Fernsehduell" mit den Spitzenkandidaten von Grünen, Linken und FDP und ein separates "großes Duell". Einen Plan, alle Kandidaten in einem Duell zu vereinen, wie es Westerwelle fordert, gibt es aber nicht. "Wenn im russischen Staatsfernsehen die Opposition zwei Wochen vor dem entscheidenden Duell ausgeblendet werden würde, dann hätte man aber Zweifel. Wenn aber im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sich die Regierung in ein Selbstgespräch begibt, benutzt sie auch noch das Wort Duell", kritisierte der Liberale im Gespräch mit stern-Chefredakteur Andreas Petzold. Im "A-Movie" würden die Spitzen der aktuellen Regierung ihre Politik loben, im "B-Movie" die Oppositionsführer sie kritisieren. Westerwelle: "Das ist ja lustig."

Einer Ampel-Koalition mit SPD und Grünen nach der Wahl erteilte der FDP-Chef eine Absage. Er habe persönlich nichts gegen die Politiker von Rot und Grün, aber einfach "die nüchterne Erkenntnis, dass es nicht zusammenpasst". Den Grünen warf Westerwelle "Fundamentalismus" vor, die SPD rücke immer weiter nach links.

ARD-Chefredakteur Thomas Baumann zur Kritik von Guido Westerwelle an geplanten TV-Duellen

ARD-Chefredakteur Thomas Baumann weist die Kritik des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle an getrennten TV-Duellen von Regierungs- und Oppositionsparteien zurück. Baumann: "Das Erste Deutsche Fernsehen hat die Spitzenkandidaten aller im Bundestag vertretenen Parteien zu der 75-minütigen Gesprächssendung 'Die Favoriten' eingeladen, die am 21. September 2009 zur besten Sendezeit um 21.00 Uhr ausgestrahlt wird. Dort wird es den direkten Schlagabtausch von Regierungs- und Oppositionsparteien geben. Selbstverständlich freuen wir uns auf Guido Westerwelle als Gast, der dort Gelegenheit hat, sich zu den zentralen Wahlthemen seiner Partei zu äußern."

Quelle: stern / ARD

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