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Umbruch bei den Grünen geht weiter

Archivmeldung vom 04.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Malte Spitz (2011)
Malte Spitz (2011)

Foto: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bei den Grünen setzt sich nach ihrer Niederlage bei der Bundestagswahl der personelle Umbruch fort: Malte Spitz, bislang Mitglied im Bundesvorstand, zieht sich aus dem Spitzengremium zurück und wird beim Parteitag in zwei Wochen weder für seinen bisherigen Posten noch für das Amt des Politischen Bundesgeschäftsführers kandidieren, das der Position des Generalsekretärs in anderen Parteien entspricht. Bislang hatte der Realo offen gehalten, ob er sich für dieses Amt bewerben und gegen den Kandidaten des linken Flügels, Michael Kellner, antreten würde. Somit werden mindestens vier der sechs Posten im Bundesvorstand neu besetzt.

"Ich habe entschieden, dass für mich jetzt mal andere Dinge Priorität haben sollten als die Politik", sagte Spitz der "Süddeutschen Zeitung". Er wolle Elternzeit nehmen und zudem sein Fernstudium der Politik- und Verwaltungswissenschaft erfolgreich abschließen. Allerdings kündigte er an, für den 16-köpfigen Parteirat zu kandidieren: "Ich will Sprachrohr für eine freiheitliche Netzpolitik, zukunftsfähige Medienpolitik, modernen Datenschutz und liberale Bürgerrechtspolitik sein."

Spitz, 29, ist seit Ende 2006 Mitglied im Vorstand. Fraglich ist, wie eine Kandidatur gegen Kellner ausgegangen wäre. Zudem gilt der Posten des Geschäftsführers in diesen Zeiten des Umbruchs als äußerst heikle Aufgabe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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