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Schulz hält an möglicher Neuauflage der großen Koalition fest

Archivmeldung vom 17.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: lillysmum / pixelio.de
Bild: lillysmum / pixelio.de

Der designierte SPD-Parteichef und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat die Forderung der Jusos in der SPD zurückgewiesen, eine Fortsetzung der großen Koalition nach der Bundestagswahl auszuschließen. "Es ist doch klar, dass Johanna Uekermann als Chefin der Jungsozialisten diesen Punkt machen muss", sagte Schulz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Und sie teilt meine Auffassung, dass wir stärkste Kraft werden wollen", fügte er hinzu. "Wer mit uns koalieren will, ist herzlich eingeladen, nach der Wahl auf uns zuzukommen. Einzig ein Bündnis mit der AfD schließe ich aus", sagte Schulz. Auf die Frage, ob die große Koalition zu mehr Politikverdrossenheit geführt habe, antwortete der SPD-Spitzenpolitiker: "Das weiß ich nicht. Seit Jahren höre ich aber immer wieder den Vorwurf: ,Ihr Politiker seid doch alle gleich'." Das sei gefährlich, sagte Schulz. Zur demokratischen Wahl gehöre Unterscheidbarkeit.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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