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Sonntagsfrage: SPD mit leichten Gewinnen

Archivmeldung vom 02.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die SPD kann in der Wählergunst leichte Gewinne verbuchen. Nach der Meta-Analyse aller in der letzten Woche durch die großen Meinungsforschungsinstitute veröffentlichten Umfragen kommen die Sozialdemokraten auf 24,8 Prozent, wenn heute Bundestagswahlen wären.

Das sind 0,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. CDU und CSU bleiben unverändert bei 40,3 Prozent, die FDP liegt bei 5,7 Prozent, was einem Minus von 0,2 Punkten entspricht. Die Grünen landen bei 12,2 Prozent (Vorwoche: 12,9 Prozent). Die Linkspartei erreicht in den Umfragen im Durchschnitt 7,9 Prozent und verliert somit 0,1 Prozent. Die Piratenpartei kommt auf unverändert 2,8 Prozent, die "Alternative für Deutschland" erreicht 2,7 Prozent (Vorwoche: 2,2 Prozent).

Umfrage: Linke legt kräftig zu

Drei Wochen vor der Bundestagswahl kann die Linke offenbar von der Syrien-Krise profitieren: Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die Linke auf 10 Prozent und legt damit zwei Punkte zu. Gleichzeitig stürzen SPD und Grüne in der Wählergunst ab.

Die Sozialdemokraten kommen auf 23 Prozent (-2), die Grünen auf 11 Prozent (-1). Die schwarz-gelbe Koalition hätte damit eine hauchdünne Mehrheit. Dabei verliert die Union einen Punkt und kommt nun auf 39 Prozent, während die FDP einen Punkt zulegt und auf 6 Prozent kommt. Schwarz-Gelb führt in der Summe mit 45 Prozent gegen 44 Prozent für die Opposition. AfD und Piraten liegen jeweils unverändert bei 3 Prozent. Die sonstigen Parteien gewinnen einen Punkt hinzu und kommen nun auf fünf Prozent. Emnid befragte vom 22. August bis 28. August insgesamt 1.851 Personen.

Umfrage: Sozialpolitik entscheidend für Stimmabgabe

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen (60 Prozent) macht ihre Wahlentscheidung von der Sozialpolitik einer Partei abhängig. Das ergab eine Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus". Die Steuerpolitik der zur Wahl stehenden Parteien ist für ein Fünftel der Deutschen (20 Prozent) entscheidend, die Umweltpolitik für neun Prozent. Sechs Prozent der Befragten halten alle drei Politikbereiche für gleich wichtig. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte am 28. und 29. August für "Focus" 1.005 repräsentativ ausgewählte Personen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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