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Arbeitgeber und DGB wollen mehr Anreize für späteren Renteneintritt

Archivmeldung vom 02.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Im Streit um die Rente mit 63 fordern Arbeitgeber und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam von der Bundesregierung, mehr Anreize für einen späteren Renteneintritt zu setzen. In einem Interview mit "Bild" (Dienstagausgabe) erklärte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann: "Wer länger als bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten möchte, bekommt einen Schuss Geld oben drauf - darüber können wir reden." In Skandinavien nenne man dieses Modell "Cappuccino-Rente".

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer sagte der Zeitung: "Wir müssen Arbeitsplätze und Modelle finden, mit denen Menschen in jedem Alter flexibel ihre Arbeitszeit bestimmen können. Wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber dies wollen, muss auch Beschäftigung im Rentenalter möglich sein." Wenn unterm Strich die gesamte Lebensarbeitszeit steige, dann löse Deutschland damit auch einen Teil des demographischen Problems. DGB-Chef Hoffmann sprach sich gegenüber der Zeitung zugleich für mehr Teilzeit von Männern aus: "Wir müssen Arbeitsplätze und Modelle finden, mit denen Menschen in jedem Alter flexibel ihre Arbeitszeit bestimmen können. Und Frauen müssen raus aus der Teilzeitfalle. Immer wollen die Männer in Vollzeit arbeiten und die Frauen gucken in die Röhre. Das ist für die Wirtschaft nicht gesund."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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