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Ostbeauftragte würdigt neue Länder als Avantgarde

Archivmeldung vom 15.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke)
Bild: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke)

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), hat die neuen Länder als Avantgarde gewürdigt. "Zunächst einmal möchte ich feiern", sagte sie der "Berliner Zeitung" mit Blick auf den 25. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November. "Denn die Einheit ist eine irre Leistung. Die Mauer ist vom Osten eingedrückt worden", so Gleicke. "Zugleich können wir auf die gemeinsame Aufbauleistung der letzten 25 Jahre stolz sein. Gucken Sie sich die Städte an! Gucken Sie sich die Infrastruktur an!"

Gleicke fügte hinzu: "Schließlich möchte ich das wachsende ostdeutsche Selbstbewusstsein mit in die Feierlichkeiten einbringen. Oft ist der Osten Avantgarde, etwa beim Umgang mit dem demografischen Wandel. Die Ostler sind da nicht einfach die zurückgebliebenen armen Verwandten."

Ostbeauftragte ruft zu Solidarität zwischen Regionen auf

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), hat zu Solidarität zwischen strukturschwache Ost-Regionen und strukturschwache West-Regionen aufgerufen - nur so könne der Aufbau Ost weitergehen. "Wenn wir kein festes Bündnis mit den strukturschwachen Regionen des Westens schmieden, fliegt uns die Ostförderung über kurz oder lang um die Ohren", sagte sie der "Berliner Zeitung". "Denn es gibt natürlich auch in den alten Ländern Gegenden, die an der gleichen Strukturschwäche knabbern. Wir sind entweder gemeinsam stark – oder wir gehen getrennt unter."

Gleicke fügte hinzu: "Ich will keinen Wettbewerbsföderalismus. Ich möchte eine solide Grundfinanzierung für alle, damit die öffentliche Daseinsvorsorge in strukturschwachen Regionen gesichert bleibt", so die Ostbeauftragte. "Zudem habe ich natürlich die Sorge, dass wir das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls feiern und hinterher alle sagen: Nun ist es aber gut!" Das dürfe nicht passieren. "Man muss weiterhin auf die Unterschiede zwischen Ost und West eingehen. Aber man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass es strukturschwache Regionen auch in den alten Ländern gibt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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