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Bremer Spitzenkandidat Schäfer gegen einseitige Ausrichtung der AfD

Archivmeldung vom 24.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Richtungsstreit der AfD hat sich der Spitzenkandidat der Partei für die Bremer Bürgerschaftswahl am 10. Mai, Christian Schäfer, gegen eine einseitige Ausrichtung der Bundespartei ausgesprochen. Er sei zuversichtlich, "dass wir im Juni einen neuen Vorstand wählen werden, der alle Facetten unserer Partei angemessen zur Geltung bringt", sagte Schäfer dem "Handelsblatt" (Onlineausgabe). "Denn unabhängig von den Meinungsverschiedenheiten eint uns der Wille, die Politik in unserem Land zum besseren zu wenden."

Sein Bedauern äußerte Schäfer über den Rücktritt von Hans-Olaf Henkel aus dem Bundesvorstand. Er schätze den ehemaligen Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) als einen engagierten Mitstreiter, "der es in schwierigen Zeiten wagte, sich zu exponieren und Anfeindungen auszusetzen, obwohl es ihm persönlich keine Vorteile brachte", sagte er.

"Allerdings glaube ich auch, dass viel zu leichtfertig persönliche Animositäten und Meinungsverschiedenheiten zu einem Richtungsstreit überhöht und umgedeutet werden", fügte Schäfer hinzu.

Während seines Wahlkampfes in Bremen seien bereits einige der Bundesvorstandsmitglieder und EU-Abgeordneten der AfD zu Gast gewesen, sagte Schäfer weiter. In der Regel habe er diese Gelegenheit auch zu ausführlichen persönlichen Gesprächen genutzt. "Dabei hatte ich immer wieder den Eindruck, dass die tatsächlichen inhaltlichen Differenzen viel geringer sind, als die oft lautstarken Auseinandersetzungen vermuten lassen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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