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Mehrheit für Schwarz-Gelb - SPD verliert weiter, Linke legt zu

Archivmeldung vom 27.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

CDU weiter im Aufwind, SPD schwer in der Krise - in der wöchentlichen Politumfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern und des Fernsehsenders RTL gewinnt die Union im Vergleich zur Vorwoche 2 Punkte hinzu und kommt jetzt auf 39 Prozent. Diesen Wert erreichte die Union zuletzt im Mai 2006.

Möglich wäre damit auch wieder eine Bundestagsmehrheit für eine Koalition aus Union und FDP. Die Liberalen liegen wie in der Vorwoche unverändert bei 10 Prozent.

Die SPD verliert dagegen bei der Wählerzustimmung im Wochenvergleich einen weiteren Zähler und kommt nur noch auf 24 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit der letzten Bundestagswahl. Dagegen erklimmt Die Linke mit 13 Prozent (plus 1 Punkt) ihren höchsten Stand seit der Wahl 2005. Sie ist damit die drittstärkste politische Kraft im Bund. Wie die Freidemokraten verharren auch die Grünen im Vergleich zur Vorwoche auf 10 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich 4 Prozent der Bürger entscheiden (minus 2 Zähler).

Zugpferd der Union ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Rund 80 Prozent der Unionsanhänger stehen hinter ihr. Und auch 42 Prozent der SPD-Wähler sprechen sich im direkten Vergleich mit SPD-Chef Kurt Beck für die CDU-Kanzlerin aus. Nur 30 Prozent der SPD-Anhänger hätten lieber Beck als Regierungschef. Von allen Befragten wünschen sich derzeit nur 17 Prozent Kurt Beck als Bundeskanzler. Für Merkel sprechen sich 55 Prozent aus - ein Jahresrekordwert.

Datenbasis für Parteipräferenz: 2.501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 18. bis 22. Juni 2007. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern und RTL. Quelle: Forsa.

Bundesbürger gegen Neuwahlen

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich gegen Neuwahlen zum jetzigen Zeitpunkt aus. 76 Prozent der Bürger sind gegen vorgezogene Bundestagswahlen, nur 17 Prozent sind dafür. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des Hamburger Magazins stern.

Von den Anhängern der im Bundestag vertretenen Parteien wird die Frage nach Neuwahlen unterschiedlich beantwortet. So befürworten nur 11 Prozent der Unions- und nur 8 Prozent der Grünen-Anhänger Neuwahlen, während 19 Prozent der SPD- und 20 Prozent der FDP-Anhänger dafür sind, dass jetzt neu gewählt wird. 42 Prozent der Linkspartei sprachen sich dafür aus, dass die Bundestagswahlen vorgezogen werden.

Datenbasis: 1.001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 21. und 22. Juni 2007. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte, Auftraggeber: stern. Quelle: Forsa.

Quelle: Pressemitteilung stern

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