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Umfrage: Führungsspitzen gespalten über CDU-Vorsitz

Archivmeldung vom 14.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
CDU: Konrad-Adenauer-Haus
CDU: Konrad-Adenauer-Haus

Foto: Thomas Riehle
Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Kurz vor der Kür des neuen CDU-Vorsitzenden verfügt keiner der drei Kandidaten über breiten Rückhalt unter den Eliten des Landes. Das zeigt eine Erhebung, für welche die Allensbacher Meinungsforscher mehr als 500 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und dem Magazin "Capital" befragt haben.

Während die Spitzen der Wirtschaft mit Abstand den früheren CDU-Fraktionschef Friedrich Merz favorisieren, bevorzugen die Führungsspitzen der Politik klar den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Auch in der Kanzlerfrage sind die Entscheider gespalten. Führungskräfte der Wirtschaft bevorzugen allen voran CSU-Chef Markus Söder gegenüber Finanzminister Olaf Scholz (SPD), sähen aber auch Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen lieber im Kanzleramt als den SPD-Politiker.

Hingegen würden die politischen Eliten nur Laschet gegenüber Scholz als Kanzler bevorzugen. Laschet wäre demnach der einzige, auf den sich beide Lager verständigen könnten. Geschlossener als die Meinung zum politischen Personal ist die Erwartung an den Wahlausgang. Die Elite rechnet nicht nur mit einer schwarz-grünen Koalition im Bund - das wäre auch ihre Wunsch-Kombination. Zum ersten Mal rangiert unter den Entscheidern des Landes eine Koalition von CDU, CSU und Grünen vor einer schwarz-gelben Koalition. Vor der Bundestagswahl 2017 galten die Präferenzen der Entscheider hingegen mit weitem Abstand einer Koalition von Union und FDP.

Datenbasis: Für die Umfrage befragte das Institut für Demoskopie Allensbach 112 Politiker, darunter 20 Minister oder Ministerpräsidenten. Aus der Wirtschaft wurden 357 Personen befragt, darunter 100 Vorstände von Unternehmen mit mehr als 20.000 Beschäftigten. 48 Befragte kommen aus der Verwaltung, mehrheitlich sind es Leiter einer Bundes- oder Landesbehörde.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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