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DGB kritisiert Griff des Bundes nach Versichertengeldern

Archivmeldung vom 02.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB)
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund beklagt, dass der Bund sich an den Beitragsgeldern der Arbeitslosenversicherung bedient. Nach einer Studie des DGB, die dem "Handelsblatt" vorliegt, fließen jährlich bis zu vier Milliarden Euro aus BA-Mitteln in Aufgaben, die mit der Arbeitslosenversicherung direkt nichts zu tun hätten. "Das entspricht fast einem halben Beitragspunkt", sagte DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy dem "Handelsblatt". Mit dem Geld sollten lieber Leistungsverbesserungen für Arbeitslose oder Beitragssenkungen finanziert werden.

Der DGB kritisierte, der Bund habe sich aus der BA-Finanzierung zurückgezogen. 2007 hatte die Große Koalition ihre Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte damit begründet, dass davon ein Punkt für niedrige Arbeitslosenbeiträge verwendet werden sollte, um den Faktor Arbeit zu entlasten. Diesen Zuschuss an die BA hat der Bund mittlerweile eingestellt und damit lieber den eigenen Etat saniert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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