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Wegen Vorschlag eines Atomendlagers in Süddeutschland: Seehofer geht auf Oettinger los

Archivmeldung vom 04.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Horst Seehofer
Horst Seehofer

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zeigt sich verärgert über EU-Kommissar Günther Oettinger Vorstoß für ein Atom-Endlager in Süddeutschland. "Das ist typisch Europäische Kommission. Die Aufgaben, für die sie zuständig sind, packen die Kommissare nicht an. Wo sie nicht zuständig sind, darüber reden sie gerne", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".

Süddeutschland als Standort zu favorisieren, sei ein "überflüssiger Zwischenruf". "Ich habe kein Verständnis dafür, dass er sich in das nationale Anliegen einmischt." Deutschland habe sich auf ein Verfahren bei der Suche verständigt, derzeit würden objektive, wissenschaftliche Kriterien erarbeitet. "Das ist der nächste Schritt", sagte Seehofer. "Wir legen großen Wert darauf." Bislang hatte sich Bayern immer gegen ein mögliches Lager in Bayern gewehrt. Auch jetzt zeigt sich Seehofer zurückhaltend, was die Eignung des Freistaates angeht. "Bis zur Stunde sagen mir die Fachleute, dass aufgrund der geologischen Gegebenheiten Bayern nicht infrage kommt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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