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Karliczek: Durch Wissensaustausch in der Medizin Covid-19 besser behandeln

Archivmeldung vom 24.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Anja Karliczek (2020)
Anja Karliczek (2020)

Foto: Steffen Prößdorf
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek nimmt heute per Videokonferenz an der konstituierenden Sitzung der Nationalen Task Force des Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin zu Covid-19 teil.

Das Netzwerk wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 150 Millionen Euro gefördert. Seine Aufgabe ist es, die Forschungsaktivitäten in den deutschen Universitätskliniken zur Bewältigung der aktuellen Pandemie-Krise zu bündeln und zu stärken. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Ich danke den Mitgliedern der Nationalen Task Force für ihren engagierten Einsatz in diesem wichtigen Vorhaben im Kampf gegen Covid-19. Alle deutschen Universitätskliniken sind bereit, Teil des Nationalen Forschungsnetzes gegen Covid-19 zu werden. Es ist ein sehr gutes Zeichen. Die deutschen Universitätskliniken arbeiten Hand in Hand, um Covid-19-Patientinnen und Patienten bestmöglich zu behandeln. Es entsteht ein starkes Bündnis, dem ich viel Erfolg wünsche.

In großer Übereinstimmung und sehr schnell hat die Bundesregierung 150 Millionen Euro bereitgestellt, damit das Netzwerk kurzfristig aufgebaut werden konnte. Das Netzwerk nimmt bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und damit bei der Behandlung von vielen schwer Covid-19-Erkrankten eine ganz wichtige Schlüsselrolle ein. Wir brauchen die wirksamsten Ideen und Konzepte, um die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen und gleichzeitig das Personal zu schützen. Dabei das Wissen und die Erfahrungen zu bündeln und den Austausch zwischen den Ärztinnen und Ärzten in den Universitätskliniken zu fördern, ist die Aufgabe des Netzwerks. Die Nationale Task Force wird diese wichtige Arbeit als Steuerungsgremium eng begleiten. Ich bin überzeugt davon, dass dieser schnelle Austausch von Wissen und Erkenntnissen in der Medizin sehr bald den an Covid-19 erkrankten Menschen zu Gute kommen wird."

Hintergrund:

Das Forschungsnetzwerk der deutschen Universitätsmedizin zu Covid-19 soll den Beitrag der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der Corona-Pandemie zusammentragen und gleichzeitig stärken. Über die Initiative sollen Maßnahmenpläne, Diagnostik- und Behandlungsstrategien möglichst aller Universitätskliniken in Deutschland zusammengeführt und ausgewertet werden. Das Ziel: voneinander und miteinander zu lernen.

Im Ergebnis sollen in den Kliniken die Strukturen und Prozesse identifiziert werden, die eine möglichst optimale Versorgung der Covid-19-Erkrankten sicherstellen. Das schafft eine gemeinsame Grundlage, auf der die Universitätskliniken und die anderen Krankenhäuser dann schnell, qualitätsgesichert und schlagkräftig agieren können.

An perspektivisch allen Universitätskliniken werden zudem die Daten der behandelten Covid-19-Patientinnen und Pateinten systematisch erfasst und in einer Datenbank gebündelt. So können die Krankengeschichten oder auch Daten zur Konstitution der Erkrankten besser miteinander verglichen werden.

Die Nationale Task Force des Forschungsnetzwerks Covid-19 der Universitätsmedizin soll dabei eine effektive Arbeit des Netzwerks ohne Zeit- und Reibungsverluste sicherstellen. Auch die Bundesregierung wird sich hier aktiv beteiligen. Die Task Force dient der Steuerung und Abstimmung zwischen der Universitätsmedizin und der Politik. Auch verschiedene andere wissenschaftliche Netzwerke sollen einbezogen werden.

In der Task Force werden die Zwischenergebnisse des Nationalen Netzwerks fortlaufend und zeitnah mit der Politik rückgekoppelt. So gewährleistet die Task Force einen kontinuierlichen Informationsfluss zwischen Politik und Forschung und schafft eine fundierte Grundlage für wichtige Entscheidungen zu aktuellen Fragestellungen und Entwicklungen.

Die Mitglieder sind für die Dauer des Forschungsvorhabens 01.04.2020 bis 31.03.2021 vom BMBF benannt. Die Bundesregierung ist durch Vertreterinnen und Vertreter seitens des BMBF und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) an der Task Force beteiligt.

Mitglieder der Nationalen Task Force Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin sind:

  • Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Charité, Universitätsmedizin Berlin
  • Prof. Dr. Veronika von Messling, BMBF
  • Dr. Gottfried Ludewig, BMG
  • Prof. Dr. Edgar Schömig, Uniklinik Köln
  • Prof. Dr. Ingo B. Autenrieth, Universitätsklinikum Heidelberg,
  • Prof. Dr. Michael Albrecht, Universitätsklinikum Dresden.
  • Weiterhin werden Ständige Gäste aus den Bundesländern beteiligt.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (ots)


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