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Union und SPD uneins über Kooperationsverbot

Archivmeldung vom 27.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Große Koalition (GroKo) mit SPD, CDU und CSU (Symbolbild)
Große Koalition (GroKo) mit SPD, CDU und CSU (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Union und SPD bleiben in den Koalitionsverhandlungen unterschiedlicher Auffassung über die Abschaffung des Kooperationsverbots in der Bildung. SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil, Mitglied der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung, sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Ein klares Ergebnis der Sondierungsgespräche ist die Abschaffung des Kooperationsverbotes in der Bildung."

Der Bund dürfe zukünftig wieder die Bildungsinfrastruktur der Länder finanziell unterstützen, so wie es schon vor dem Kooperationsverbot 2006 möglich war, sagte Heil. "Alles andere ist Augenwischerei." Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU), ebenfalls Mitglied der Verhandlungsgruppe Bildung und Forschung, interpretiert das Sondierungsergebnis genau gegenteilig. "Die Kulturhoheit bleibt bei den Ländern. Die Sondierungsgespräche haben nicht die Aufhebung eines vermeintlichen Kooperationsverbots ergeben", sagte er der Redaktion. Er verwies darauf, dass es bereits Möglichkeiten der Kooperation zwischen Bund und Ländern gebe und diese künftig erweitert werden sollen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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