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Dieselskandal: Dudenhöffer kritisiert schwache Politiker

Archivmeldung vom 11.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dieselmotor
Dieselmotor

Lizenz: CC0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nachdem Verkehrsexperten Gesetzeslücken bei Labormessungen von Dieselfahrzeugen anprangerten, kritisiert auch Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer diese Verfahren als uralt und verzerrend. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er: "Die Politiker tun so, als ob sie nicht wissen, dass es so ist. Seit 30 Jahren gibt es dieses Verfahren. Das liegt daran, dass wir schwache Politiker haben."

Der Professor an der Universität Duisburg-Essen kritisierte, bei den heutigen Verfahren hätten die Hersteller sehr viel Gestaltungsspielraum. Sie dürften zum Beispiel höheren Reifendruck aufbauen. Außerdem würden beim Test keine elektrischen Verbraucher, wie etwa die Klimaanlage, zugeschaltet. Das verfälsche das Ergebnis. Auf dem Thema laste enormer politischer Druck - sogar die Kanzlerin habe angekündigt, dass die Testkriterien neu geordnet werden müssten, sagte Dudenhöffer.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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