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Städte- und Gemeindebund Niedersachsen will kleine Innenstädte vor Untergang retten

Archivmeldung vom 15.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bürokratie, Langzeitarbeitslos, Armut (Symbolbild)
Bürokratie, Langzeitarbeitslos, Armut (Symbolbild)

Bild: Harry Hautumm / pixelio.de

Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) startet angesichts der fortdauernden Corona-Beschränkungen eine Initiative zur Rettung der Innenstädte.

"Gerade die kleinen und mittleren Städte und Gemeinden stehen aktuell vor dem größten Umbau ihrer Innenstädte in diesem Jahrhundert. Wenn wir jetzt nicht die Richtung der weiteren Entwicklung massiv steuern, werden wir vieles verlieren, was uns geprägt hat", warnt NSGB-Präsident Marco Trips gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Um den Städten und Gemeinden zu helfen, startet der NSGB am 25. Februar die Initiative "Innenstadt 5.0", an der sich neben dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Bernd Althusmann (CDU) auch Regionalministerin Birgit Honé (SPD) und Olaf Lies (SPD), Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, beteiligen. Laut Städte- und Gemeindebund wirken auch die Industrie- und Handelskammern, der Handelsverband Niedersachsen-Bremen sowie zahlreiche weitere Unternehmen und Institutionen mit. "Der Innenstadtgipfel ist der Auftakt. Wir stehen vor einem Marathon, bei dem bestimmt ganz viele Menschen mitlaufen werden", hofft Trips und macht deutlich, dass es ihm vor allem um die kleineren Ortskerne geht: "Großstädte verfügen über genug eigenes Personal und Geld, ihre Innenstädte zu steuern." Für die Zentren kleiner und mittlerer Städte und Gemeinden aber sei es unabdingbar, den Strukturwandel zu begleiten. So könnten Förderprogramme mit Unterstützung des Handels, von Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie engagierten Bürgern helfen, die Ortsmitten in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Trips schweben etwa neue Begegnungs- und Kommunikationsräume durch Eventdienstleister, Gastronomie, regionale Erzeuger und Dorfläden vor. Neue Aufenthaltsräume im Grünen gehörten ebenso auf die Agenda wie die Stärkung der digitalen Präsenz.

Während die Minister im Rahmen der Videokonferenz am 25. Februar über neue Förderprogramme berichten wollen, werfen die Bürgermeister aus Burgwedel bei Hannover, Cloppenburg, Haren (Ems) sowie der Samtgemeinde Uchte (Landkreis Nienburg/Weser) in Kurzvorträgen Schlaglichter auf ihre Ortskerne. "Corona verstärkt die Strukturprobleme des stationären Handels und zeigt uns schonungslos auf, wie weit hinten wir bei der Modernisierung und Digitalisierung unseres Landes sind. Hier müssen wir eingreifen und den Städten und Gemeinden statt bürokratischer Förderprogramme wirklich frei verfügbare Mittel für den Umbau der Innenstädte zur Verfügung stellen", forderte Trips im Gespräch mit der "NOZ".

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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