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Ackermann unterstützt Steinbrück: Wir brauchen einen europäischen Bankenrettungsfonds

Archivmeldung vom 01.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Josef Ackermann Bild: World Economic Forum / wikipedia.org
Dr. Josef Ackermann Bild: World Economic Forum / wikipedia.org

Der ehemalige Vorstandschef der Deutschen Bank AG Josef Ackermann hält den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück für den bestmöglichen Kandidaten der SPD. Außerdem teilt er einige von Steinbrücks Vorschlägen zur Regulierung der Banken: "Ich bin mit Herrn Steinbrück der Meinung, dass wir auf europäischer Ebene einen Restrukturierungsfonds benötigen, um Banken auch grenzüberschreitend abzuwickeln", sagte Ackermann gestern bei GÜNTHER JAUCH im Ersten.

Im Gegensatz zu Steinbrück fordert Ackermann aber keine Trennung der Geschäfts- und Investmentbereiche von Banken, sondern Regeln für das Investmentbanking: "Man muss verbieten, dass aus dem Privatkundengeschäft Gelder ins risikoreiche Investmentbanking transferiert und dort risikoreich angelegt werden."

Der ehemalige Deutsche Bank-Chef warnte vor Alleingängen Deutschlands bei der Regulierung des Banksystems. "Wenn Deutschland das allein einführt, führt das zu einer Benachteiligung der deutschen Banken im Weltkonzert." Er plädierte für eine starke Rolle Deutschlands. "Deutschland nimmt den Führungsanspruch zu zögerlich wahr. Es gibt nur eine Nation in Europa, die in der Lage ist, zu helfen. Und das ist Deutschland", sagte Ackermann bei GÜNTHER JAUCH.

Quelle: Günther Jauch (ots)

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