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Nahles: "Ärgere mich nicht"

Archivmeldung vom 14.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Andrea Nahles hat sich mit Blick auf ihr schwaches Abschneiden bei der Wahl zur SPD-Generalsekretärin gelassen gezeigt. Im PHOENIX-Interview sagte Nahles: "Wenn ich in zwei Jahren immer noch nur 69 Prozent habe, dann ärgere ich mich. Aber heute ärgere ich mich nicht."

In der Arbeitsteilung mit dem Parteivorsitzenden sieht Nahles ihre Rolle vor allem in der Kommunikation innerhalb der Partei. Sigmar Gabriel werde Themen entwickeln, mit denen die SPD mehrheitsfähig werden solle, so Nahles. "Ich werde mich dann darum kümmern, dass diese Themen auch in der gesamten Partei ankommen." Außerdem werde sie dafür sorgen, "dass die Menschen, die diese Organisation tragen, auch mehr Unterstützung bekommen aus der Parteizentrale", so Nahles im PHOENIX-Interview.

Wowereit: Debatte über Agenda 2010 "Phantomdiskussion"

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit fordert, die innerparteilichen Diskussionen über die Agenda 2010 zu beenden. Im PHOENIX-Interview sagte Wowereit, die Debatte über Hartz IV und Agenda 2010 sei eine völlige Phantomdiskussion. "Die können wir auch mal beenden", so Wowereit. "Die Agenda und die Kerngedanken waren richtig. Nur nicht alles war richtig, und das müssen wir tatsächlich analysieren." So könne man die Rente mit 67 zwar mathematisch und mit dem demographischen Wandel begründen. "Aber das nutzt nichts. Die Menschen empfinden das als ungerecht." Die SPD habe aber auch noch keine Antwort darauf gefunden, wie man ein ausreichendes Rentenniveau sichern und Altersarmut verhindern könne, so Wowereit im PHOENIX-Interview.

Annen: Dürfen uns nicht zerfleischen

Das SPD-Vorstandsmitglied Niels Annen betont die Zäsur, die der Parteitag in Dresden für die SPD darstellt. Im PHOENIX-Interview sagte Annen: "Das ist ein historischer Parteitag. Nach dieser krachenden Niederlage ist das wirklich auch ein Abschnitt, der hier zu Ende geht." Der ehemalige Juso-Vorsitzende zeigte sich davon überzeugt, dass die neue Parteiführung mit Sigmar Gabriel als Parteivorsitzendem länger halten werde, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war. "Wir können uns das jetzt auch gar nicht leisten, uns zu zerfleischen", so Annen im PHOENIX-Interview.

Quelle: PHOENIX

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