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Lucke für Kompromiss im AfD-Führungsstreit

Archivmeldung vom 27.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bernd Lucke auf der Bundeswahlversammlung 2014
Bernd Lucke auf der Bundeswahlversammlung 2014

Foto: Mathesar
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Führungsstreit mit der sächsischen AfD-Vorsitzenden Frauke Petry hat der Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, dafür plädiert, dass ein dritter Kandidat die künftige Führung der Partei übernimmt: "Eine sehr gute Lösung wäre jemand, der das Vertrauen beider Seiten genießt, sodass der Konflikt in der Partei damit gelöst werden könnte", sagte Lucke der Wochenzeitung "Die Zeit".

Er könne sich eine konkrete Person vorstellen, wolle derzeit aber keinen Namen nennen. Lucke stellte zugleich klar: "Ich will keineswegs austreten. Ich will in der Partei bleiben und ich will, dass diese Partei Erfolg hat. Und wenn die Partei möchte, dass ich sie führe, stehe ich dafür zur Verfügung. Aber ich dränge mich nicht auf." Ein anderer Vorsitzender sei für ihn akzeptabel, "wenn es jemand ist, der die Partei auch wirklich zum Erfolg führen kann". Seiner Widersacherin Petry traue er dies aber nicht zu: "Ich vermisse bei ihr die inhaltliche Standfestigkeit, die nötig ist, um ein Abrutschen der Partei zu verhindern." Zwischen ihm und Petry habe es mehrfach Vertrauensbrüche gegeben, so Lucke. "Ich werde davon nichts an die Öffentlichkeit tragen. Aber dass Frauke Petry vorgab, den Kompromiss zur Satzung zu unterstützen, den wir beim Parteitag vereinbart haben, und gleichzeitig unter den sächsischen Mitgliedern Zettel verteilen ließ, mit denen diese aufgefordert wurden, gegen diesen Kompromiss zu stimmen, hat sich ja inzwischen herumgesprochen." Die Zettel seien ebenso wie Zeugen vorhanden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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