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Krankenkassen erhalten 503 Millionen Euro zu viel

Archivmeldung vom 25.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Michael Staudinger / pixelio.de
Bild: Michael Staudinger / pixelio.de

Die Krankenkassen bekommen offenbar zu viel Geld aus dem Gesundheitsfonds. Das berichtet "Bild" unter Berufung auf Recherchen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Danach wurde den Krankenkassen alleine im vergangenen Jahr 503 Millionen Euro zugewiesen, die sich "nicht in den Leistungs- oder sonstigen Ausgaben der Kassen widerspiegeln", zitiert das Blatt aus einem Brief der CDU-Gesundheitsexperten Karin Maag und Michael Hennrich an Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

"Es hat den Anschein, als würden sich Kassen arm rechnen, um zukünftig mehr Geld aus den Mittelzuweisungen des Gesundheitsfonds zu erhalten", sagten Maag und Hennrich gegenüber "Bild". Deshalb müsse dringend geklärt werden, wie die fehlende halbe Milliarde Euro verbucht wurde und ob das Auswirkungen auf die Finanzsituation einzelner Krankenkassen habe.

Auf die Unstimmigkeit gestoßen waren die beiden Gesundheitspolitiker beim Vergleich der offiziellen Daten des Bundesversicherungsamtes mit den Krankenkassen-Zahlen der Bundesregierung. Danach wurden de facto im vergangenen Jahr aus dem Gesundheitsfonds 198,266 Milliarden Euro an die Krankenkassen gezahlt, allerdings lediglich 197,763 Milliarden Euro dort als Zuweisungen verbucht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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