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Landwirtschaftsminister will Anteil an Öko-Landbau in Deutschland auf 20 Prozent steigern

Archivmeldung vom 03.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ökologischer Landbau (Symbolbild): Vor der Aggressiven Landwirtschaft gab es zu 100% ökologischen Landbau.
Ökologischer Landbau (Symbolbild): Vor der Aggressiven Landwirtschaft gab es zu 100% ökologischen Landbau.

Foto: Claire Gregory
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sieht beim ökologischen Landbau in Deutschland "deutlich Steigerungspotenzial". "Ich bin davon überzeugt, dass es sinnvoll und machbar ist, 20 Prozent der Fläche im landwirtschaftlichen Anbau ökologisch zu betreiben", sagte Schmidt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Aktuell liege Deutschland bei sechs bis sieben Prozent. "Wir müssen heute sehr viel importieren, weil wir die heimische Nachfrage nicht selbst decken können. Das halte ich gerade im ökologischen Bereich nur für die zweite Wahl."

Diese Steigerung gehe nicht "von heute auf morgen", erklärte Schmidt. Realistisch lasse sich das in einer Zeitspanne von zehn bis 15 Jahren umsetzen. "Letztendlich entscheidet aber jeder Landwirt selbst, ob er umstellt oder nicht. Das lässt sich nicht per Gesetz verordnen, aber wir schaffen Anreize."

Schmidt verwies auch darauf, dass im vergangen Jahr in Deutschland Bioprodukte "für fast 10 Milliarden Euro umgesetzt" worden seien, "ein Plus von annähernd zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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