Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik SPD-Politiker: Bundesnetzagentur soll neues Telekom-Angebot beobachten

SPD-Politiker: Bundesnetzagentur soll neues Telekom-Angebot beobachten

Archivmeldung vom 11.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
SPD
SPD

Bild: SPD Shop

SPD-Politiker haben die Bundesnetzagentur aufgefordert, ein neues Telekom-Angebot für Mobilfunkkunden im Auge zu behalten. "Wir fordern die Bundesnetzagentur auf, sich das neue Angebot der Deutschen Telekom sehr genau anzuschauen. Es muss geprüft werden, ob das neue Angebot `StreamOn` den rechtlichen Vorgaben, insbesondere den Richtlinien für die Netzneutralität, entspricht", erklärten Marc Jan Eumann und Björn Böhning von der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes am Dienstag.

"Wir plädieren dafür, dass der diskriminierungsfreie Zugang zum Internet und zur mobilen Kommunikation prinzipiell gewahrt wird. Er darf nicht Opfer allein wirtschaftlicher Interessen werden." Die SPD-Politiker beobachten "mit Sorge, dass zunehmend die gleichberechtigte und uneingeschränkte Teilhabe der Bürger am offenen Internet als einem zentralen Medium der Informationsgesellschaft gefährdet" sei.

Das wäre beispielsweise der Fall, wenn "Spezialdienste Anreize zur Verschlechterung und Diskriminierung aller Inhalte, Anwendungen und Dienste schaffen, die keinen Spezialdienst des jeweiligen Kommunikationsanbieters darstellen". Auch eine entsprechende Schwerpunktlegung der Telekommunikationsanbieter könne eine Wettbewerbsverzerrung für kleine und mittlere Unternehmen bedeuten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Peter Denk über die "Neuordnung der Welt" (Nov. 2021)
Peter Denk über die "Neuordnung der Welt" (Nov. 2021)
Gandalf Lipinski: „Basisdemokratie und matriarchale Politik“
Vortrag von Gandalf Lipinski: „Basisdemokratie und matriarchale Politik“
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte kaviar in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige